Feinstaub ‐ der elektronenoptische Wahnsinn

„Wir kommen im Alltag mit einer Vielzahl von Feinstauben in Berührung“, erklärte Jürgen Göske. „Wir wollten anhand von zehn verschiedenen Proben visuell dokumentieren, wie groß die Feinstaubbelastung ist. Dafür haben wir in situ Proben gesammelt: Von Staub beim Kuchenbacken, Zigarettenrauch-Ausatmen, Rasenmähen, von der Windschutzscheibe eines Autos, dem Bremsstaub eines Autos, dem Staub beim Schneiden von […]

„Wir kommen im Alltag mit einer Vielzahl von Feinstauben in Berührung“, erklärte Jürgen Göske. „Wir wollten anhand von zehn verschiedenen Proben visuell dokumentieren, wie groß die Feinstaubbelastung ist. Dafür haben wir in situ Proben gesammelt: Von Staub beim Kuchenbacken, Zigarettenrauch-Ausatmen, Rasenmähen, von der Windschutzscheibe eines Autos, dem Bremsstaub eines Autos, dem Staub beim Schneiden von Betonsteinen auf einer Baustelle, dem Staub beim Kehren des Weges, dem Tonerstaub beim Wechseln einer Kartusche eines Laserdruckers und den Dieselabgasen beim ‚alten und neuen Euro 4‘.“

Die zehn gesammelten Proben wurden unter dem Rasterelektronenmikroskop untersucht. „In erster Liniej ging es uns nich um die Anzahl der Proben, also die Quantität. Wir wollten herausfinden, wie sich die Proben bei der anschließenden Analyse unterscheiden“, erklärte Werner Kachler.

Einig sind sich die Sachverständigen Jürgen Göske und Werner Kachler, dass jede Partikelsorte ein eigenes Gefahrenpotenzial birgt und stellen in ihrem Vortrag die Ergebnisse ihrer Analyse vor.

 

 
Dr. rer. nat. Dipl. Min Jürgen Göske

ö.b.u.v. SV für Schadensuntersuchung und mineralogische Beurteilung von Baustoffen und anorganischen Materialien, BTE-Experte

Dipl.-Ing. Univ. Werner Kachler

ö.b.u.v. SV für Korrosion und Schadensanalytik metallischer Werkstoffe mit mikroskopischen Methoden